Rechnitz Orte & Plätze

Erzsike Lak

Von der Kenyeri-Mühle und dem Gasthaus und Sägewerk Kirnbauer bachaufwärts, lag früher in ca. 200 Metern Entfernung das Jägerhaus. 
Es befand sich in unmittelbarer Nähe des Schrankens an der Gabelung von drei Wegen. Zehn Meter neben dem mittleren Weg rechts, sieht man die letzten Relikte des Jägerhauses, den Keller.
Da das alte Haus bald nicht mehr bewohnbar war, ließ der Schlossbesitzer Julius von Szajbely 1901 für seine Tochter das „Erzsike Lak“, d.h. Haus der kleinen Elisabeth, bauen. 
Von 1923 bis 1945 diente der Bau als Dienstwohnung des Förster Josef Cserer mit seinem markanten Schnurrbart, samt seiner Familie. Dies waren Johanna Linsbauer, ihr Bruder Josef sowie Johanna  Cserer.
In und nach den Kriegshandlungen des Jahres 1945 wurde das verwüstete Jägerhaus abgetragen und das verwertbare Material in der Umgebung verwendet.

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