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Das Faludital

Das Faludital wurde nach dem ungarischen Dichter Ferenc Faludi benannt, der von 1773 bis 1779 in Rechnitz lebte. 
Faludi studierte Philosophie, Theologie und Mathematik in Graz und Wien.
Nach der Priesterweihe wurde er Seelsorger in Preßburg und unterrichtete später in Wien, Graz und Linz.
Von 1740 bis 1745 war er Beichtvater des Jesuitenordens für ungarische Pilger in Rom. 
Nach der Auflösung des Ordens 1773 übersiedele Faludi nach Rechnitz und wirkte bis zu seinem Tod als Seelsorger in der Adam-Hauser-Armenstiftung.
Der Dichter zwischen Barock und Aufklärung setzte wichtige Akzente für die Entwicklung der ungarischen Sprache, was ihm den Ehrennamen „Cicero Ungarns“ einbrachte. Er entwickelte sich vom moralisierenden Jesuiten zu einem unterhaltenden Schriftsteller.
Früher hieß das heutige Faludital „Sägemühlen Thal“, da sich dort drei Sägemühlen befanden. Außerdem hieß es auch „Walkstampfgraben“, „Kohlgraben“ und „Bärental“.
Neben den drei Sägewerken befanden sich im Faludital auch andere Betriebe.

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